Naturarztpraxis Hochrhein
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Schröpfen und Baunscheidtieren

Mittelalterliche Darstellung eines Baders. Die Schröpfköpfe werden angesetzt (Holzschnitt um 1481).

 

Wirkungsweise des Schröpfens
Trockenes Schröpfen wirkt sehr vielfältig. Es verbessert die Durchblutung und damit die den Stoffwechsel und die Regenerationsfähigkeit. Diese Wirkung geht bis in die tiefen Muskelschichten und hilft bei Muskelsteifigkeit. Auch der Abfluss von Lymphe wird stark verbessert. Schröpfen stimuliert auch die sog. mittleren Erwärmer und ist deshalb eine gute Therapieform bei chronischer Gastroenteritis oder Obstipation. Zudem wirkt Schröpfen ähnlich wie eine Eigenbluttherapie und kann bei entzündlichen Prozessen, Allergien und Autoimmunerkrankungen wertvolle Unterstützung zu weiteren Therapien bieten. Auch das Kreislauf- und Nervensystem wird ausgleichend beeinflusst. Dadurch hilft Schröpfen auch bei Ängsten und Sorgen, Bluthochdruck und Fibromyalgie.
Schröpfen ist eine sehr sichere Therapieform und hat keinerlei toxische Nebenwirkungen.
Baunscheidtieröl

Baunscheidtieren (auch Akupunktur des Westens genannt)
Hierbei handelt es sich um eine grossflächige Hautreiztherapie. Mittels einer speziellen Baunscheidtiernadel wird die Haut mit kleinsten Einstichen versetzt und anschliessend hautreizendes Baunscheidt-Öl auf die behandelnden Stellen aufgetragen, was lokal zu Hauterwärmung und Quaddelbildung führt. Durch diese Reizung erzielt man über Reflexzonen eine Aktivierung der inneren Organe. Auch eine Behandlung direkt an schmerzhaften Stellen ist möglich und erfolgsversprechend.
Baunscheidtieren findet bei folgenden Krankheiten seinen Einsatz:
Innere Organerkrankungen wie Sodbrennen und Reizmagen, Gallenbeschwerden und -koliken, Reizkolon und leichte Divertikulose, Nierenerkrankungen und -koliken, Lungen- und Bronchialerkrankungen.
Erkrankungen, den rheumatischen Formenkreis betreffend, aber auch bei Morbus Bechterew und Morbus Scheuermann.
Neurologische Erkrankungen wie Nervenschmerzen und chron. Nervenentzündungen
Auch bei chronischer Müdigkeit, allgemeiner Schwäche, Probleme im Klimakterium und bei Depressionen
kann mit Baunscheidtieren erfolgreich therapiert werden.

 

Hier noch ein Rezept für das spezielle Baunscheidt-Öl. Verwendet werden hautreizende Öle vorwiegend aus Brassica nigra und Croton tiglium.

 

Hier ein Rezept auf Basis von Senföl.

Rp.
Spiritus sinapis
Ol. Arachidis aa 40,00
Glycerinum 20,00
Oleum Sinapis 1,00

 

Die Baunscheidtiernadeln, auch „Lebenswecker“ genannt. Es besteht aus einer münzgroßen Scheibe an einem Griff. In der Scheibe sind 25–30 Stahlnadeln befestigt, die von Hand oder mit einer Feder 1–2 mm tief in die Haut gestochen werden. Auch Nadelwalzen sind gebräuchlich. Die Behandlung wird meist beiderseits der Wirbelsäule am Rücken, seltener an anderen Körperstellen durchgeführt. Als Ersatz für das Mückengift mischte Baunscheidt ein hautreizendes Öl, das in die angeritzten Hautstellen eingerieben wurde, das sog. Pustulanzium, dessen historische Rezeptur nicht überliefert ist. Nach dem Tode Baunscheidts haben die Anhänger der Methode eine Reihe von Ersatzrezepturen ersonnen, u. a. mit Senföl und anderen hautreizenden Stoffen, besonders häufig wurde jedoch Crotonöl verwendet, um dessen Verwendung in der Originalrezeptur in der Literatur immer noch gestritten wird. Auf den behandelten Stellen entstehen Bläschen oder Pusteln, die meistens narbenlos abheilen. Der Patient bekommt mitunter leichtes Fieber. Die Behandlung ist nicht schmerzfrei. (Quelle: Wikipedia)

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